
180 Jahre - Die Geschichte im Zeitraffer
12. April 1842:
Unter Leitung des königlichen Landrichters Freiherr von Schels wird in Passau ein "landwirtschaftlicher Distrikt" gegründet. Seine Aufgabe ist es, durch Aufklärung und Schulung die wirtschaftlichen Verhältnisse im Bauernstand zu verbessern. Den Verantwortlichen der Landwirtschaftlichen Vereine ist bewusst, dass dieses Ziel nur über eine bessere Ausbildung der Jugend erreicht werden kann.1870:
In Bayern werden die sogenannten landwirtschaftlichen "Winterschulen" eingerichtet. Sie umfassen in der Regel zwei Winterkurse mit jeweils vier Monaten Unterricht. Schulbeginn ist 1869 in Landshut, 1871 in Deggendorf und Pfarrkirchen und 1872 in Passau.27. Juli 1872:
Gründung der landwirtschaftlichen Winterschule in Passau im Namen seiner Majestät des Königs von Bayern gemäß königlicher Regierungsentschließung und einkursiger Eröffnung am 4. November 1872. Leitung und Aufsicht der Schule durch das königliche Bezirksamt.Ermöglichung durch:
- Königliche Gewerbeschule
- Landwirtschaftlicher Bezirksverein Passau II, dessen Mitglieder im südlichen Teil des alten Landkreises Passau ansässig sind
- Gutsbesitzer und Bierbrauer Franz Wieninger aus Passau
Kostenträger:
- damalige Kreisregierung von Niederbayern
- Distrikte Passau I (nördlicher Teil des alten Landkreises) und II (Griesbach, Rotthalmünster, Vilshofen, Wegscheid, Wolfstein)
- Landwirtschaftliche Bezirksvereine Passau I und II (ehemalige Landkreise Passau, Griesbach, Vilshofen, Wegscheid, Wolfstein)
ab 1900
Entwicklung im 20. Jahrhundert
1903:
- Übertragung der Winterschule auf den Landwirtschaftlichen Bezirksverein Passau II
- maßgebliche Förderung und Aufbau der Schule durch seinen Vorstand dem Gutsbesitzer Alois Ebner aus Hissenau (Fürstenzell), seinem gleichnamigen Sohn und dem 28 Jahre tätigem Schulvorstand Heinrichsen
1907:
Die aufstrebende Schule gilt als Inbegriff qualitativ hochwertiger landwirtschaftlicher Ausbildung. Durch Erschließung der Königlichen Regierung von Niederbayern wird im Passauer St.-Josefs-Heim die "landwirtschaftliche Winterschule und Haushaltungsschule für Mädchen" genehmigt und anerkannt.1921:
Mit der Gründung neuer "Winterschulen" in Schweiklberg und Waldkirchen scheiden die Landkreise Vilshofen und Wolfstein aus dem Schulverband Passau aus.1927:
Schulvorstand Karl Heinrichsen beendet nach unermüdlicher Aufbauarbeit am 1. Juli wegen Krankheit seinen Dienst. Unter seinem Nachfolger Landwirtschaftsrat Wolfgang Obermeier erreicht die Schule 1930 mit 80 Schülern ihren bisher höchsten Schülerstand.1931:
Die von der Stadt Passau zur Verfügung gestellten Schulräume werden zu klein. Der Bezirksverein Passau nutzt die Gelegenheit und erwirbt das frühere Garnisonslazarett in der Innstraße 71, das heutige "grüne Zentrum".Für den Erwerb des Grundstücks und der Gebäude werden 110.000 RM (Reichsmark) investiert. Zudem wird ein unbebautes Nachbargrundstück für 10.000 Reichsmark erworben. Mitglieder des Bezirksvereins bürgen für die erforderlichen Darlehen - so auch Alois Ebner aus Hissenau, Josef Pangerl aus Büchlberg und Josef Koller vom Passauer Firmiangut.
Das erste Schuljahr in den neuen eigenen Räumlichkeiten beginnt, wegen der Umbauarbeiten etwas verspätet, am 17. November 1931. Das eigene Schulgebäude beendet das 58-jährige "Nomadentum" der Schule. Um auch auswärtigen Schülern den Besuch zu ermöglichen, wird der Schule ein Internat angegliedert. Auch sonst wird alles unternommen, um die Schulausbildung kontinuierlich zu optimieren.
1936:
Im Nebengebäude der Landwirtschaftsschule Passau wird als Mädchenabteilung die landwirtschaftliche Haushaltungsschule eingerichtet.1937:
Der Landwirtschaftliche Bezirksverein wird in den Reichsnährstand eingegliedert. Die Trägerschaft der Landwirtschafts- und Hauswirtschaftsschule und das bewegliche und nicht bewegliche Vermögen des Vereins geht auf den Reichsnährstand über. Bereits im Herbst 1933 müssen die Gebäude an die NSDAP übergeben werden.1939:
Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges werden immer mehr Schüler an die Waffen gerufen. 1944 werden die Schulräume als Lazarett-Unterkünfte beschlagnahmt und der Schulbetrieb eingestellt. 60 Ehemalige und Schulvorstand Wolfgang Obermeier werden Opfer des Krieges. Eine schlichte Gedenktafel in der Landwirtschaftsschule bewahrt bis heute ihr Andenken.1945:
Mit Kriegsende ist auch die mühevolle Aufbauarbeit von Jahrzehnten vernichtet. Einrichtung, Dokumente, Akten und wertvolle Lehrmittel der Schule sind geplündert oder vernichtet. Die Gebäude an der Innstraße 71 werden von den amerikanischen Besatzungssoldaten übernommen.1946/ 1947:
Die Landwirtschaftsstelle Passau - sie hatte auch während des Krieges ohne Unterbrechung gearbeitet - zieht mit Beginn des Schuljahres 1946/47 von der Heilig-Geist-Gasse 10 in die Große Messergasse 6. Dort beginnt am 25. September 1946 ein in jeglicher Hinsicht bescheidener Unterricht der Landwirtschaftsschule. Wegen der starken Nachholjahrgänge wird der Unterricht 1947 vorübergergehend nach Niedernburg verlegt. Kommissarischer Leiter der Schule ist Landwirtschaftsrat Karl Geißler. Er bemüht sich auch, die enteigneten Schulgebäude in der Innstraße zurückzugewinnen. Auch die Hauswirtschaftsschule muss umsiedeln. Der Winterkurs 1946/47 wird in Schloß Straß in Dommelstadl (Gemeinde Neuburg a. Inn) gehalten.1949:
Der Landwirtschaftliche Bezirksverein Passau wird mit Versammlung vom 17. Feburar 1949 wieder ins Leben gerufen. Der neue Verein rekrutiert sich aus ehemaligen Mitgliedern des Bezirksvereins Passau I und II. Im Zuge der Wiedergutmachung und mit Übereignungsurkunden vom 7. Juli 1949 werden Liegenschaften Innstraße 71 dem Verein übereignet. Der Bezirksverein wird als Eigentümer in das Grundbuch eingetragen.
Der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Bezirksvereins Josef Wagner aus Dorfbach (Voritzender des Landwirtschaftlichen Bezirksvereins 1949-1964) und sein Geschäftsfüher Regierungsinspektor Johann Kugler vom Landratsamt Passau lassen die ehemaligen Schulgebäude wieder instandsetzen. Am 8. Oktober 1949 werden die renovierten Schulgebäude der Landwirtschaftsschule übergeben. Der Unterricht an der Landwirtschaftsschule und an der Hauswirtschaftsschule wird fortgesetzt.
1954:
Der Landkreis Passau übernimmt am 1. April die Trägerschaft für den Sachaufwand der Landwirtschaftsschule. Diese Änderung beruht auf einer Entscheidung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Sie legt fest, dass nur Körperschaften und Zweckverbände Träger von Landwirtschaftsschulen sein können. Der Landwirtschaftliche Bezirksverein Passau e.V. wird zum Vermieter.1958:
Die Anforderungen der Zeit verlangen bauliche Änderungen. Von 1958 bis 1972 verändert der Landwirtschaftliche Bezirksverein Passau e.V. die Landwirtschaftsschule, das angegliederte Internat und das Verwaltungsgebäude entsprechend dem aktuellen Raumbedarf. Insgesamt werden vom Landkreis und vom Landwirtschaftlichen Bezirksverein für die Renovierung der Landwirtschafts- und der Hauswirtschaftsschule knapp 800.000 DM investiert.1960:
1. Februar 1960: Landwirtschaftsrat Rudolf Moder, vormals Landwirtchaftsamt Donauwörth, übernimmt die Leitung des Landwirtschaftsamtes und der Landwirtschaftsschule Passau. Er wirkt als Direktor bis 1978.1. September 1961:
Amtsrat Helmut Geier wird Geschäftsführer des Landwirtschaftlichen Bezirksvereins.1966:
2004 Jungbauern und 620 Jungbäuerinnen haben seit Gründung der Schule 1872 die Landwirtschaftsschule in Passau besucht.Präsident Matthias Klinger (Präsident des Landwirtschaftlichen Bezirksvereins 1964-1991) steigert durch ein erweitertes Angebot der Erwachsenenbildung und mit Lehrfahrten durch ganz Europa das Interesse am Verein und sichert mit nunmehr 500 Mitgliedern seinen Bestand. Er wird in seinem Bemühen maßgeblich vom Geschäftsführer des Vereins, Helmut Geier, unterstützt.
1967:
Unter der fachkundigen Leitung von Landwirtschaftsräin Dolfi Schartel, Leiterin der Abteilung Hauswirtschaft von 1950 bis 1969, wird die Schulküche der Hauswirtschaftsschule nach den modernsten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen umgebaut. Der Umbau gilt als mustergültig und wird Anschauungsobjekt von Fachleuten.1970/71:
Christel Kolloch, Leiterin der Abteilung Hauswirtschaft von 1969 bis 2001, veranlasst die Erweiterung der Hauswirtschaftsschule. Im Untergeschoss entstehen Unterrichtsräume für die Fächer Haus- und Textilpflege.1972:
Die Mechanisierung in der Landwirtschaft, Industrieansiedlungen und neue Arbeitsplätze in außerlandwirtschaftlichen Branchen führen zu einem Rückgang der Schülerzahlen an der Landwirtschaftsschule. Die Landwirtschaftsschulen in Untergriesbach und Waldkirchen werden geschlossen. Der landwirtschaftliche Unterricht konzentriert sich nun auf die Landwirtschaftsschule Passau. Ab dem Schuljahr 1972/ 1973 wird auch die Landwirtschaftsschule im Kloster Schweiklberg aufgelöst. Die Schüler besuchen nun die Schulen in Passau oder Rotthalmünster.Festakt anlässlich "100 Jahre Landwirtschaftsschule Passau" mit Landwirtschaftlichem Bezirksverein Passau e.V. in der Passauer Nibelungenhalle. Hochrangige Repräsentanten aus Landwirtschaft und Politik würdigen die Verdienste von Verein und Schule.
Die Gebietsreform 1972 und der daraus entstehende "Großlandkreis" Passau verändern den Amts- und Schulbetrieb. Die Landwirtschaftsämter Passau, Rotthalmünster, Untergriesbach, Vilshofen und das Tierzuchtamt Passau werden am 31. August aufgelöst und mit Wirkung vom 1. September 1972 in das Amt für Landwirtschaft und Tierzucht Passau-Rotthalmünster mit dem Sitz in Passau, Innstraße 71, und einer Dienststelle mit Landwirtschaftsschule in Rotthalmünster umgewandelt. Zum Amtsvorstand und Schulleiter wird Regierungslandwirtschaftsdirektor Hermann Ley bestimmt.
1975:
Leitender Landwirtschaftsdirektor Georg Egger wird Amtsvorstand und Schulleiter.Von 1975 bis 1977 wird in der Hauswirtschaftsschule federführend für ganz Bayern der Schulversuch einer dreisemestrigen Ausbildung im Bereich Hauswirtschaft durchgeführt. Nach dessen erfolgreichem Abschluss gilt in ganz Bayern ab 1977 die dreisemestrige Ausbildung an Landwirtschaftsschulen, Abteilung Hauswirtschaft. Von 1976 bis 1992 werden in jedem Winter ein erstes und ein drittes Semester mit durchschnittlich 20 Studierenden unterrichtet.
1977:
Die Hauswirtschaftsschule wird an- und umgebaut und mit der neu eingerichteten Schulküche zum bayernweiten Vorzeigeobjekt.1978:
Der Landwirtschaftliche Bezirksverein baut, unterstützt vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, bis 1980 eine neue Landwirtschaftsschule. Mit großen Lehrsälen, Gruppenräumen und einem Festsaal ist die Schule ein neues Zentrum für alle bäuerlichen Gruppierungen im Landkreis Passau. Der Neubau bestätigt Passau als landwirtschaftliches Bildungszentrum.1983:
Leitender Landwirtschaftsdirektor Dr. Konrad Willi übernimmt die Leitung von Amt und Schule.1986:
Leitender Landwirtschaftsdirektor Rudolf Kruck wird Amtsvorstand und Schulleiter.1990:
Der Rückgang der Schülerzahlen stellt die Existenz von zwei Landwirtschaftsschulen im Landkreis Passau in Frage. Die Schüler entscheiden sich in einer Abstimmung mehrheitlich für den Standort Passau. Die Initiative für die direkte Abstimmung ging von Georg Kanz, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Bezirksvereins Wegscheid, aus.1991:
Hans Anetseder aus Aichet löst Matthias Klinger als Präsident des Landwirtschaftlichen Bezirksvereins ab. Er übt sein mit großen Verantwortungsbewusstsein und im Sinn der Gründerväter bis 2004 aus.1992:
Der Rückgang der Auszubildenden in der ländlichen Hauswirtschaft verändert den Unterricht. Ab 1992 wird der Unterricht als einsemestrige Ausbildung fortgesetzt. Die neue Schulform richtet sich an Frauen mit einem abgeschlossenen, nichthauswirtschaftlichen Beruf und kann fünf Monate in Voll- oder auch Teilzeit besucht werden. Das nicht mehr benötigte Internat wird zu Büroräumen umgebaut und vermietet.Der Landwirtschaftliche Bezirksverein Passau feiert mit Gästen aus Landwirtschaft, Wirtschaft und Politik sein 150. Jubiläum.
1993:
Zum Amtsvorstand und Schulleiter wird Leitender Landwirtschaftsdirektor Ludwig Hien bestimmt.1994:
Ab 1994 wird im "Grünen Zentrum" wieder gebaut. Neubau des Nebengebäudes mit Garagen und Hausmeisterwerkstatt (1994), Bau der ersten Schrankenanlage (1995) und Ausbau des Dachgeschosses des Haupthauses (1997). Als Mieter zieht das Landwirtschaftsamt Passau ein.ab 2000
Entwicklung im 21. Jahrhundert
2002:
Landwirtschaftsdirektor Robert Schnellhammer wird Amtsvorstand und Schulleiter. Gleichzeitig bleibt er Leiter der Höheren Landbauschule Rotthalmünster, einer eigenständigen Behörde, mit einem entsprechend umfangreichen Lehrauftrag. Johann Rosenberger ist zu diesem Zeitpunkt bereits zum stellvertretenden Schulleiter der Landwirtschaftsschule bestellt.2003:
Installierung der Zentralheizungsanlage mit 2 x 300 kW sowie Neubau der Kühl- und Vorratsräume für den Kantinenbetrieb.2004:
Leonhard Anetseder aus Raßbach (Gemeinde Thyrnau) wird Präsident des Landwirtschaftlichen Bezirksverein. Bis zum Ende seiner Amtszeit im Jahr 2015 entsteht das "Grüne Zentrum" in seiner heutigen Form.2006:
Die Reform "Verwaltung 21 - Reform für ein modernes Bayern" führt auch zu Änderungen in der Landwirtschaftsschule und in ihren seit Jahrzehnten weitgehend getrennt geführten Abteilungen Landwirtschaft und Hauswirtschaft durch den jeweiligen Behördenleiter bzw. durch die Leiterin der Abteilung Hauswirtschaft. Letztere wird im Rahmen der Verwaltungsreform zur stellvertretenden Schulleiterin. Da diese Funktion in Passau bereits von Herrn Johann Rosenberger besetzt ist, strebt Behördenleiter Robert Schnellhammer dessen Bestellung zum Leiter der Landwirtschaftsschule an.Mit Erfolg: Johann Rosenberger wird am 1. April 2006 diese Funktion übertragen. Gleichzeitig wird die Leiterin des Sachgebiets "Haushaltsleistungen und Bildung", Frau Elke Bröker, stellvertretende Schulleiterin.
2007:
Bei seiner Mitgliederversammlung ehrt der Bezirksverein seinen lanjährigen Geschäftsfüher Helmut Geier, ehemaliger Beamter im Landratsamt Passau.Präsident Leonhard Anetseder in seiner Laudatio: "Helmut Geier ist es gelungen, mit Unterstützung von Landrat Fritz Gerstl und dank erster Mieteinnahmen den Verein zu seiner Blüte zu führen. Helmut Geier war damit nicht nur 45 Jahre lang Geschäftsführer, sondern auch Seele des Landwirtschaftlichen Bezirksvereins."
In der Landwirtschaftsschule wird der Festsaal neu bestuhlt und die WC-Anlage generalsaniert.
2008:
Der Bayerische Bauernverband (BBV) bezieht im April seine neue Geschäftsstelle. Sie entstand in nur einem Jahr Bauzeit am alten Standort. Der moderne Bau bietet auf zwei Etagen 930 Quadratmeter Bürofläche und ist neue Anlaufstelle für 3800 Mitglieder des Bauernverbandes. Gesamtkosten 1,2 Millionen Euro.2009:
Josef Ritzer, Rechnungsprüfer und langjähriges Ausschussmitglied, löst Helmut Geier ab und wird Geschäftsführer des Landwirtschaftlichen Bezirksvereins Passau.Mit Wirkung vom 1. April 2009 werden den Ämtern für Landwirtschaft und Forsten die Angelegenheit für Ernährung wieder zugewiesen.
Sie werden in "Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten"(ÄELF) umbenannt.
Ziel der ÄELF ist ein flächendeckendes Dienstleistungsangebot bestehend aus breit aufgestellter regionaler Grundberatung und der Schaffung überregional tätiger Fachzentren.
2010:
Bau der zweiten Schrankenanlage mit neuer Verkehrsführung.2011:
Generalsanierung der ehemaligen Hauswirtschafts-Internaträume. Die Räume werden von einer Rechtsanwaltskanzlei angemietet.2012:
Das Hauptgebäude wird generalsaniert und der Parkplatz neu gestaltet. Die Landwirtschaftsschule erhält einen neuen Eingang mit Vollwärmeschutz. Zudem wird der Eingang der Hauswirtschaftsschule neu gestaltet. Die Straßen im Hof des Gebäudekomplexes werden neu asphaltiert.2013:
Der Erlass "Geschäftsordnung für die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vom 15. Februar 2013" führt zu einem vorläufigen Abschluss der Weiterentwicklung der bayerischen Landwirtschaftsverwaltung.Die Amtsstruktur der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Passau-Rotthalmünster: Behördenleitung und Amtsverwaltung, Bereich Forsten (Abteilung F1 und F2) und Bereich Landwirtschaft mit den Abteilungen L1 Förderung, L2 Bildung und Beratung (Sachgebiet 2.1 Ernährung, Haushaltsleistungen und Sachgebiet 2.2 Landwirtschaft) sowie das Fachzentrum L 3.7 Schweinezucht und -haltung.
2014:
Die erneute Standortfrage der Staatlichen Berufsschule 1, Nebenstelle der landwirtschaftlichen Berufsschule, belastet die nachbarschaftliche Beziehung zwischen dem Landwirtschaftlichen Bezirksverein Passau e.V. als Erbpachtgeber des Grundstücks und dem Berufschulverband als Eigentümber des Gebäudes. Der Plan, die Schüler in Zukunft in Vilshofen an der Donaus zu unterrichten, deckt sich nicht mit den Vorstellungen des Vereins, die landwirtschaftliche Ausbildung in der Innstraße zu bündeln. Nur durch größten Einsatz gelingt es den Vertretern des Landwirtschaftlichen Bezirksvereins, die bereits sehr konkreten Planungen zu stoppen und die Verlagerung der Schule zu verhindern.2015:
Horst Wipplinger wird Präsident des Landwirtschaftlichen Bezirksvereins Passau e.V. Er ist der fünfte Präsident des Vereins seit Ende des zweiten Weltkriegs.Mit der Einführung der Aktion "Baum des Jahres" entscheidet sich der Landwirtschaftliche Bezirksverein für ein nachhaltiges Geschenk. Jeder Schüler des 2. Semesters der Landwirtschaftsschule erhält einen jungen Trieb, der ihn in vielen Jahren als Baum an die Schulzeit erinnern soll. Naturnah präsentiert sich auch eine weitere Neuerung. Der Landwirtschaftliche Bezirksverein richtet in seinem Innenhof ein Klassenzimmer im Grünen ein. Lehrer und Schüler freuen sich über die Möglichkeit, im Freien zu lehren und zu lernen. Auch Mieter nutzen den schattigen Naturraum gerne für ihre Besprechungen.
2016:
Der neu auf dem Areal errichtete Funkmast garantiert allen Mietern eine gute Netzversorgung und ist für den Verein eine zusätzliche, lukrative Mieteinnahme.Ein neu erstelltes Verkehrsleitsystem optimiert auch in Stoßzeiten An- und Abfahrt am "Grünen Zentrum".
Das Engagement des Landwirtschaftlichen Bezirksvereins hat sich gelohnt: An allen Landwirtschaftlichen Berufsschulen in Bayern wird ab derm Schuljahr 2016/ 2017 ein Wahlpflichtfach angeboten, das spezielle regionale Besonderheiten berücksichtigen soll. An der Berufsschule Passau wird es nunmehr vermehrt Waldbaustunden geben. Ergänzend hierzu organisiert und fördert der Verein als präventive Unfallverhütung erstmalig einen Motorsägen Grund-, und Aufbaukurs.
2017:
Der Landwirtschaftliche Bezirksverein Passau e.V. unter seinem Präsidenten Horst Wipplinger hat im Jubiläumsjahr 496 Mitglieder. Dazu zählen auch 15 Kommunen. Der Verein betreut somit die Landkreise Passau und Freyung-Grafenau sowie Teile der Landkreise Deggendorf und Rottal-Inn.2018:
Generalsanierung der LWS in Höhe von 3 Mio - mit Aufstockung für neue Räumlichkeiten der HWS. Bayernweit wird diese unsere Schule mit dem Titel: „die Schönste“ gehandelt.
2019:
Generalsanierung der „alten“ HWS für zusätzliche Büroräume der Kanzlei SIWE sowie der Uni Passau.
2020:
Errichtung eines Bauernlehrgarten für den Praktischen Unterricht der HWS sowie Landw. Berufsschule
2022:
Am Standort des ehemaligen Offiziersheim wird für den BBV ein zusätzliches Geschoß für Steuergruppe, sowie für den LBV on Top eine neue Geschäftsstelle errichtet. Die Gesamte Vereinsführung verwaltet und leitet ab nun - auch mit bester Übersicht - in den neuen Geschäftsräumen mit eigenem Sitzungssaal.
2023:
Die alte Geschäftsstelle wird generalsaniert und für den neuen Mieter „Hospizverein Passau“ mit deren Wünschen zur Nutzung übergeben.
2024:
Ausführliche Fassadensanierungen der Gebäude „alte HWS“ sowie Christengemeinde Bayern.
2025:
Innseitige Zaunanlage erneuert.














